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Schreibblockaden überwinden: Wenn nichts mehr geht

Der Schreibmarker meiner Textverarbeitung blinkt auf dem Bildschirm. Immer und immer wieder. Schon seit Minuten starre ich ihn an wie ein unlösbares Rätsel. Mit einer schnodderigen, fast frotzelnden Stimme flüstert er mir zu: »Na? Na? Na? Was ist denn jetzt? Willst du nicht mal was schreiben? Du bist doch Schriftsteller, oder? Dann hau rein! Zeig', was du kannst.«

 

»Halt die Klappe!«, erwidere ich. »Ich denke nach.«

 

»Ach ja? Worüber denn? Über den Sinn des Lebens? Über einen Friedensplan für den Nahen Osten? Über einen Friseur für Donald Trump? In der Zeit, in der du nachdenkst, verschieben sich ganze Kontinente, mein Freund.«

 

»Sehr witzig.«

 

»Oh, was ist dem feinen Herrn für eine Laus über die Leber gelaufen, dass er so eine Laune hat? Was ist los mit dir?«

 

»Ich will einen neuen BLOG-Eintrag über Schreibblockaden schreiben, aber irgendwie komme ich nicht voran.«

 

»Ha, ha, der ist gut!«

 

»Was ist daran so witzig?«

 

»Echt jetzt? Du peilst es nicht? Du willst einen Text über Schreibblockaden schreiben und hast 'ne Schreibblockade! Hätte ich Hände, würde ich mir vor Lachen auf die Schenkel klopfen.«

 

»Ich kapier's immer noch nicht.«

 

»Ah, vergiss es. An welcher Stelle hängst du denn fest?«

 

»Ich komme irgendwie nicht in den Text hinein. Egal was ich schreibe, alles hört sich doof an, und dann lösche ich es wieder weg und fange von vorne an.«

 

»Habe ich gemerkt.«

 

»Und? Hast du einen Tipp für mich?«

 

»Na klar doch: Immer locker bleiben.«

 

»Immer locker bleiben? Das soll dein Tipp sein? Hast du den aus 'nem Lebenshilfekalender?«

 

»Nee, Internet. Heutzutage steht alles im Internet, weißt du.«

 

»Natürlich weiß ich das, ich bin IT-Experte, du Vollpfosten!«

 

»Warum fragst du dann so blöde?«

 

»Hast du noch einen anderen Tipp für mich?«

 

»Eher 'ne Gegenfrage: Du hast früher nie über Schreibblockaden gejammert. Was hat sich seit damals geändert?«

 

»Ah, früher«, sage ich und lehne mich mit einem melancholischen Seufzen zurück. »Früher war alles besser.«

 

»Du klingst fast wie mein Opa, der gute, alte MS-DOS-Cursor. Der hat bei unseren Familienfesten immer davon erzählt, wie früher, in der Zeit der Großrechner, alles besser gewesen ist.«

 

»Schreibmarker feiern Familienfeste?«, frage ich überrascht.

 

»Natürlich! Warum denn nicht? Hast du ein Problem damit?«

 

»Nein, nein, erzähl weiter. Was war mit deinem Opa?«

 

»Vergiss meinen Opa! Beantworte lieber die Frage: Was hat sich seit damals geändert, als du noch kein weinerliches Weichei warst und dich mit einem Schreibmarker unterhalten hast?«

 

»Ich bin kein weinerliches Weichei«, protestiere ich, und selbst für mich klingt das wie ein weinerliches Weichei. »Früher lief das Schreiben einfach rund, weißt du? Ich habe mich hingesetzt und sofort losgetippt, einfach so, ganz ohne Probleme. Aber seitdem ich berühmt bin ...«

 

»Seitdem du was bist?«, unterbricht mich der Schreibmarker.

 

»Berühmt«, wiederhole ich. »Seitdem ich berühmt bin.«

 

»Du?«

 

»Ja. Ich.«

 

»Na klar, berühmt. Was sonst? Du bist die Kim Kardashian der Literatur.«

 

»Was soll das denn heißen?«, frage ich, und versuche einzuordnen, ob sich der Schreibmarker über mich lustig macht. Ich glaube schon.

 

»Nicht so wichtig«, erwidert er. »Erzähl weiter. Du bist also berühmt, und seitdem kriegst du ihn nicht mehr hoch, oder was?«

 

»Ihn hochkriegen?«, fragte ich entrüstet.

 

»Na, den Schreibstift meine ich. Sinnbildlich gesprochen! Ihr Autoren steht doch auf solche Bilder und Umschreibungen.«

 

»Äh, ja, genau. Also, seit ich berühmt geworden bin, fließen die Säfte einfach nicht mehr so wie früher.«

 

»Welche Säfte denn?«

 

»Die kreativen Säfte. Die Inspiration! Der Kuss der Muse.«

 

»Der Kuss der ...? Sag mal, kiffst du Blei? Was laberst du für ein komisches Zeug zusammen?«

 

»Ich meine damit: Ich kann nicht mehr so unbeschwert schreiben wie früher.«

 

»Dann sag das doch, Herrgott! ›Kreative Säfte‹, ja, nee, is' klaaar.«

 

»Lässt du mich mal ausreden?«

 

»Okay, ich schweige wie ein Grab.«

 

»Früher habe ich mich an meinen PC gesetzt und es ist einfach losgegangen. Wie durch Zauberhand! Ich konnte Stunde um Stunde durchschreiben, ohne dass mir die Ideen ausgegangen wären. Aber mittlerweile gibt es Phasen, in denen mir nichts einfällt und die Säfte einfach nicht mehr ...«

 

»... fließen wollen. Ja, ja, schon kapiert. Woran, glaubst du, liegt das?«

 

»Irgendwie fühle ich mich unter Druck gesetzt. Als ob die ganze Welt von mir erwartet, dass ich etwas Außergewöhnliches schreibe.«

 

»Da kann ich dich beruhigen: Nichts von dem, was du schreibst, ist außergewöhnlich. Na? Fühlst du dich jetzt besser?«

 

Ich stehe auf und verlasse den Raum.

 

»He?«, schreit mir der Schreibmarker hinterher. »Wo willst du denn hin?«

 

»Ich hol' mir ein Bier«, antworte ich aus der Küche.

 

»Ein Bier? Jetzt?«

 

»Ja. Wieso? Hast du ein Problem damit?«

 

»Nö, nö, mach du nur. Ist ja immerhin schon elf Uhr morgens. Soll ich für dich die Anonymen Alkoholiker anrufen, damit das mit deinem Entzug schneller geht?«

 

»Leck mich!«

 

»Nein danke, mir ist schon schlecht. Ich hab den ganzen Morgen dein verkorkstes Textgeschwurbel lesen müssen.«

 

Ich kehre mit dem Bier zurück und nehme Platz. Beim Öffnen der Dose höre ich dieses wohlige Zischen, der erste Schluck schmeckt köstlich. Er schmeckt immer köstlich.

 

»Prost«, sage ich zum Schreibmarker und hebe die Dose.

 

»Prost«, erwidert er mir. »Auf allezeit gesunde Leberzellen.«

 

»Na, das ist doch mal ein Trinkspruch. Den muss ich mir merken.«

 

»Gern geschehen. Wenn einem nichts Eigenes einfällt, kann man ruhig die Ideen von anderen klauen. Damit kennst du dich ja aus. Aber kommen wir zu deinem Druck-Dingens zurück. Du meinst also, jemand erwartet von dir außergewöhnliche Texte. Wie kommst du darauf?«

 

»Na ja, ich will halt, dass die Leute meine Texte mögen, weißt du. Ich freue mich, wenn Menschen Spaß an ihnen haben.«

 

»Hatten sie das früher? Ich meine, Spaß an deinen Texten?«

 

»Ja, schon.«

 

»Warum sollten sie's dann jetzt nicht mehr haben?«

 

»Hm, keine Ahnung. Ich weiß nicht. Weil sie plötzlich schlecht geworden sind oder so?«

 

»Warte mal: Bist du nicht der Typ, der behauptet hat, dass die Schriftstellerei nur ein Handwerk ist

 

»Äh, ja. Wieso?«

 

»Na, die Klempnerei ist auch ein Handwerk. Aber ich habe noch nie einen Klempner sagen hören: ›Oh, tut mir leid, Frau Haverbeck, ich kann Ihr verstopftes Scheißhaus nicht freimachen. Wissen Sie, ich habe eine Pömpel-Blockade.«

 

»Okay, der ist wirklich gut«, gebe ich zu und muss lachen. Ich trinke einen weiteren Schluck Bier. »Trotzdem ist das was anderes.«

 

»Ach ja? Und wieso? Wenn du das Schreibhandwerk beherrschst – und das musst du ja wohl, wenn die Leute deine Texte mögen –, dann verlernst du das doch nicht von jetzt auf gleich. Oder?«

 

»Nein, nein, das Schreibhandwerk verlernt man nicht, das ist schon richtig. Aber die kreativen Ideen fehlen.«

 

»Du versagst also nicht, weil du's nicht kannst, sondern nur, weil dir nix mehr einfällt?«

 

»Jetzt hast du's kapiert.«

 

»Vielleicht hilft noch mehr Bier?«, frotzelt der Schreibmarker.

 

»Gute Idee«, erwidere ich und trinke. Langsam fühle ich mich etwas schwummrig.

 

»Schreib doch was über uns«, schlägt der Schreibmarker vor.

 

»Über uns?«

 

»Ja. Über dich und mich! Über unsere Gespräche. Ich hab auch schon einen Bombentitel dafür: ›Der erfolglose Möchtegern-Autor und sein Schreibmarker – ein Bekenntnis‹.«

 

»Ich schreib doch keinen BLOG-Eintrag über einen Schreibmarker!«

 

»Ach ja? Wieso denn nicht? Bin ich dem feinen Herrn nicht gut genug?«

 

»Ich will was über Schreibblockaden schreiben! Hörst du mir denn gar nicht zu?«

 

»Ich versuche, es zu vermeiden. Aber du quasselst mir ja ein Kohlblatt ans Ohr.«

 

»Ich will den Leuten erklären, wie man aus so einer Blockade herauskommen, wie man sie überwinden kann«, erkläre ich und trinke die Dose leer. Sie landet in der Ecke. »Ich will ihnen erklären, wie sie sich aus einem kreativen Tief befreien können.«

 

»Aha. Und? Erklär mal, wie geht das?«

 

»Die wich... wich... wichtigste Regel«, lalle ich und hebe den Zeigefinger, »ist, sich keinen Stress zu machen.«

 

»Sag ich doch: Immer locker bleiben.«

 

»Ja, schon, aber da ist noch mehr. Der Kampf beginnt hiiier oben, weißt du.« Ich tippe mir gegen die Schläfe. »Man setzt sich hier oben unter Druck und grübelt und grübelt und grübelt, bis nichts mehr geht, weil man unbedingt was Gutes schreiben will.«

 

»Wie beim Pinkeln«, sagt der Schreibmarker.

 

Ich gucke irritiert. »Hä?«

 

»Beim Pinkeln«, wiederholt er. »Wenn man in der Herrentoilette nebeneinander an den Pissoirs steht und nicht kann, weil man sich Gedanken darüber macht, ob der Andere gleich rüber schaut und sich kaputt lacht.«

 

»Warum soll sich der denn kaputt lachen?«, frage ich.

 

»Das klären wir ein andermal. Jedenfalls geht es um Druck, sagst du.«

 

»Ja, genau: Um Druck, den man sich selber macht.«

 

»Und ... früher hast du dir keinen gemacht?«

 

Wieder lehne ich mich zurück und seufze. »Nein, früher nicht. Früher hab ich mir keine Gedanken darüber gemacht, was ich schreiben soll. Ich habe mich hingesetzt und einfach drauflos getippt.«

 

»Dann solltest du damit aufhören, dir so viele Gedanken zu machen, würde ich vorschlagen.«

 

»Wenn ich nur wüsste, wie.«

 

»Vielleicht noch ein Bier?«

 

»Gute Idee«, sage ich, begreife dann aber, dass mich der Schreibmarker definitiv veräppelt. Ich nehme unauffällig wieder Platz, hoffe, dass er mein Aufstehen nicht bemerkt hat, und überlege mir, ob ich vielleicht doch ein Alkoholproblem habe.

 

»Doch nicht?«, fragt er mich schnippisch.

 

»Nein, nein. Ist noch zu früh.«

 

»Als ob dich das je gestört hätte.«

 

»Lass uns weiter über diese Kopfsache sprechen, okay?«

 

»Wie du willst. Fassen wir mal zusammen: Um schreiben zu können brauchst du handwerkliches Können einerseits und einen freien Kopf andererseits. Ist das so richtig?«

 

»Genau.«

 

»Handwerkliches Geschick kann man nicht verlernen, hast du gesagt. Also bleibt nur noch der Kopf, der dich am Weiterkommen hindert.«

 

»Jupp. So sieht's aus.«

 

Der Schreibmarker schweigt.

 

»Und?«, frage ich.

 

»Und ... was?«

 

»Hast du einen Tipp für mich?«

 

»Schon wieder?«

 

»Was heißt denn hier: schon wieder? Bisher bist du nur mit deinem komischen Kalenderspruch um die Ecke gekommen.«

 

»Ich bin doch nicht die Telefonseelsorge. Wenn du hilfreiche Sachen hören willst, dann ruf bei Domian an oder kauf dir 'nen Lebensratgeber.«

 

»Na super«, grummele ich. »Bist ein echter Freund.«

 

»Okay, okay, dann kriegst du halt noch einen Tipp von mir. Du meine Güte, sind wir heute dünnhäutig.«

 

»Okay, schieß los.«

 

»Schreib was über uns.«

 

»ICH SCHREIBE KEINEN VERDAMMTEN BLOG-EINTRAG ÜBER EINEN SCHREIBMARKER«, rufe ich wütend.

 

»Schatz?«, ruft meine Frau aus dem Wohnzimmer. »Alles klar bei dir? Mit wem redest du?«

 

»Mit niemanden!«, rufe ich zurück.

 

»Ha, ha, jetzt bist du am Arsch«, lacht der Schreibmarker. »Es dauert nicht mehr lange, dann lässt dich deine Alte in 'ner Zwangsjacke abtransportieren.«

 

»Halt die Klappe!«

 

»Du kannst dich auch nicht entscheiden, was? Erst soll ich dir Tipps geben, damit du mit deinem verkorksten Leben zurechtkommst, und jetzt soll ich die Klappe halten?«

 

Ich reibe mir die Augen. Dieser verdammte Alkohol! »Du gehst mir auf die Nerven«, sage ich. »Kannst du keine zwei Sätze sagen, ohne dabei einen blöden Spruch abzulassen?«

 

»Kann ich schon. Will ich aber nicht.«

 

»O Mann, warum unterhalte ich mich eigentlich mit dir?«

 

»Lass mal überlegen. Weil du keine Freunde hast? Weil du eine gescheiterte Existenz bist? Weil du eine Schraube locker hast? Wie nah bin ich dran?«

 

»Kannst du mir nicht einfach einen Tipp geben, wie ich den Kopf freibekomme?«, frage ich zermürbt.

 

Der Schreibmarker atmet hörbar aus. »Dass ich dir nicht noch erklären muss, wie man richtig auf's Klo geht, ist ja schon ein Wunder. Okay, also, pass auf: Du hast zwei Möglichkeiten. Entweder, du versuchst es einfach weiter, bis die Inspiration kommt, oder du lässt das Schreiben für eine Weile sein und machst etwas völlig anderes.«

 

»Kapier ich nicht.«

 

»Was davon? Das Erste oder das Zweite?«

 

»Beides.«

 

»War ja klar«, flüstert der Schreibmarker. Dann ergänzt er in normaler Lautstärke: »Viele Menschen glauben, dass sie Inspiration bräuchten, um schreiben zu können, aber das stimmt nicht. Es ist genau andersrum. Inspiration kommt beim Schreiben! Du kannst es also einfach weiterversuchen, bis es klappt.«

 

»Hm, interessanter Punkt. So habe ich das noch nie gesehen. Und die andere Sache?«

 

»Du kannst dich mit etwas völlig Anderem beschäftigen. Geh spazieren, einkaufen oder schwimmen, mach ein Brettspiel, leg dich an den Strand oder schmeiß den Grill an und hau ein paar Steaks drauf. Mäh den Rasen, tapezier eine Wand, spül die Mülltonnen aus. Egal was. Mach irgendeine Sache, die total stupide ist und nichts mit dem Schreiben zu tun hat.«

 

Ich überlege. »Beim Autofahren sind mir immer wieder gute Ideen gekommen.«

 

»Jetzt hast du's kapiert.«

 

»Und wenn das auch nicht hilft?«

 

»Dann setz dich an einen ruhigen Ort, ganz ohne Radio, Fernseher, Handy und Computer, und spiel die Geschichte, die du schreiben willst, in Gedanken durch. Versuch, dir vorzustellen, was bisher passiert ist und wie es weitergehen könnte. Wie bei einem Drehbuch.«

 

»Hey, das ist ein richtig guter Rat«, stelle ich beeindruckt fest.

 

»Nö, das ist gesunder Menschenverstand. Du bist deshalb nicht selber draufgekommen, weil du meinst, dass die Schriftstellerei etwas total Außergewöhnliches ist und du irgendeinen magischen Zinnober veranstalten musst, um deine komischen Säfte wieder fließen zu lassen und deine Muse zu küssen. Du lieber Himmel, wer hat sich diesen Blödsinn ausgedacht?«

 

»Hey, zeig mal ein bisschen Respekt!«

 

»Vor was denn?«

 

»Na ... vor ... äh ... vor meinen künstlerischen Leistungen!«

 

»Kennst du das Sprichwort: Kein Applaus für Scheiße?«

 

»Was soll das denn heißen?«

 

»Ach, nichts, ist nicht so wichtig. Bist du jetzt aus deinem Schreibloch raus? Hast du deinen Fantasieabgrund überwunden?«

 

»Hm.« Ich überlege. »Ich hab zumindest kapiert, was du mir sagen willst: Ich muss die Schriftstellerei als etwas Normales und Alltägliches betrachten. Als ein Handwerk eben. Wenn es mal nicht läuft, dann darf ich mich nicht verrückt machen. Wenn ich mich unter Druck setze, weil ich meine, etwas total Tolles schreiben zu müssen, dann wird das nichts. Wenn ich mich aber entspanne und meine Arbeit als Handwerk verstehe, dann ist das viel, viel leichter. Ich muss also entweder weitermachen, bis es klappt, oder mich ablenken. Mit etwas total Stupidem und Hirnrissigem.«

 

»So, wie das Gespräch zwischen uns beiden?«

 

»Ja, genau! Wie das Gespräch zwischen uns beiden!«

 

»Freut mich, dass ich dir helfen konnte.«

 

Wir schweigen eine Weile. Ich starre weiterhin auf den Bildschirm.

 

»Und?«, fragt der Schreibmarker.

 

»Was denn?«

 

»Hast du jetzt eine Idee für deinen neuen BLOG-Eintrag?«

 

»Nö.«

 

»Schreib doch was über uns.«

 

»Ich! Schreibe! Nicht! Über! Uns!«, zische ich wütend.

 

»Okay, okay. Dann halt nicht.«

 

Wieder eine Pause.

 

Irgendwann rufe ich: »Ach, verdammt ...«

 

»Was denn? Was ist los?«

 

»Ich tu's einfach. Ich schreib über uns beide.«

 

Der Schreibmarker grinst mich zufrieden an. »Sag ich doch.«

 

Was denkt Ihr darüber? Sagt mir gerne Eure Meinung dazu. Seht Ihr es genauso wie ich oder anders? Ich freue mich auf Euer Feedback.

Kommentare: 1
  • #1

    Uschi Kruse (Dienstag, 13 August 2019 23:37)

    :)))))))). Nun gehe ich mit einem eingemeißelten Grinsen ins Bett.