Eckdaten


Marco Born-Miljak, geboren am 26.11.1977 in Nürtingen, Baden-Württemberg, ist Diplom-Wirtschaftsinformatiker und arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich als Softwareentwickler, IT-Berater und IT-Coach. Scheiben tut er seit seiner Jugendzeit. Mit seinem Debütroman "GROSSE BRÜDER", einem Spionagethriller aus der Welt der Cyberkriminalität, der 2015 im Selfpublishing erschienen ist, landete er einen Überraschungserfolg, der u.a. die Auszeichnungen "Thalia TOP-Autor Selfpublishing" und "Empfehlung der Redaktion bücher.de" erhielt. Er ist Mitglied im Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e.V. und lebt mit seiner Frau und seiner Stieftochter im nordrhein-westfälischen Marl.

Aktuelle Projekte


HINDEL - Der tapfere kleine Verführungskünstler

(Geplantes Erscheinungsdatum: Dezember 2018)

 

Gaunerspiele : Der Mitmach-Krimi für Rätselfans

(Geplantes Erscheinungsdatum: März 2019)

Werdegang als Schriftsteller


Streng betrachtet begann mein schriftstellerischer Werdegang zu einer sehr ungewöhnlichen Zeit. Mein erstes Buch lag noch in weiter Ferne, existierte nicht einmal als kühne Idee, und ich hätte eigentlich mit allen möglichen Dingen beschäftigt sein müssen, nicht aber mit dem Erfinden von Geschichten. Denn ich war 6 Jahre alt und hatte gerade den beschwerlichen und sehr unfreiwilligen Marsch eines Schulkindes angetreten.

 

Diese Zeit war, rückblickend betrachtet, ganz in Ordnung. Meine Lehrer*Innen mochten mich, was unter anderem dem Umstand geschuldet war, dass ich ein höflicher kleiner Kerl war, der über einen überraschend großen Wortschatz verfügte (dessen Ursprung ich mir bis heute nicht ganz erklären kann). Allerdings verwendete ich diesen, so nützlich er auch gewesen sein mag, nur selten in der Öffentlichkeit. Ich war ein typischer "Tagträumer" - also eines jener Kinder, die mit einer ebenso blühenden wie überbordenden Fantasie gesegnet waren. Aus diesem Grund malte ich mir andauernd irgendwelche Traumwelten aus und vertiefte mich voll und ganz in meine Gedanken und Ideen, was die jeweiligen Lehrkörper verständlicherweise in den Wahnsinn getrieben hat (dafür möchte ich mich posthum in aller Form entschuldigen).

 

Immerhin konnte ich ab jenem Moment wieder bei ihnen punkten, als es darum ging, Aufsätze mit freier Themenwahl zu schreiben, denn das lag mir (wenig überraschend aus heutiger Sicht) sehr! Ich liebte es regelrecht. Und meine Lehrer*Innen liebten meine Texte. Die logische Konsistenz der Handlungsstränge hielt sich zwar in Grenzen (eine Geschichte im Hochsommer zum Beispiel, in der ein Weihnachtsbaum im Wohnzimmer stand ... ups!), doch darüber sah man damals geflissentlich hinweg. Sehr viel überraschender - und wohl auch etwas verstörend für die erwachsenen Leser*Innen - war, dass ich eine ausgeprägte Leidenschaft für kriminalistische Erzählelemente hatte. So handelten meine Geschichten häufig von Einbrechern und geheimnisvollen Gestalten, von fiesen Gangstern, dunklen Orten und kniffligen Fällen.

 

Das war natürlich kein Zufall. TV-Sendungen wie "Columbo" und "Ein Fall für zwei", "Derrick", "SOKO 5113" (heute: SOKO München), "Die Straßen von San Francisco" und "Magnum" hatten einen festen Platz in meinem kindlichen Leben gehabt und hatten bei mir eine (bis heute ungebrochene) Leidenschaft für Kriminalgeschichten und Polizeiarbeit ausgelöst. Das führte irgendwann dazu, dass ich damit begann, kleine Kriminal-Drehbücher zu verfassen, die ich dann mit meinen Teddybären nachspielte. Einige wenige Exemplare dieser großartig naiven Frühwerke haben bis heute überlebt, beispielsweise dieses hier:

Foto & Text: © Marco Born-Miljak

Je älter ich wurde, desto umfangreicher und komplexer wurden meine Geschichten und desto mehr neue Themen und Impulse flossen mit ein. Ich fügte irgendwann Action- und Science-Fiction-Elemente hinzu, nachdem ich Filme wie "Stirb langsam" gesehen hatte oder Serien wie "Raumschiff Enterprise". Ich liebte es, mich mit neuen Ideen auseinanderzusetzen und mich inspirieren zu lassen. Je kreativer, desto besser. Und vor allem: viel Abwechslung! Ich schrieb auf "Teufel, komm' raus" meine Geschichten und genoss jede Sekunde davon. Denn ich hatte eine Leidenschaft gefunden, die mich bis zum heutigen Tage nicht mehr loslassen sollte:

 

Die Schriftstellerei!

 

In meinen Jugendjahren las ich fast alles, was ich in die Finger bekommen konnte, von Dan Brown, Tom Clancy und John le Carré, über Ken Follett und Patrick Dunne bis hin zu George Orwell und Jilliane Hoffman. Auch deutsche Autoren waren darunter, von denen vor allem Andreas Eschbach eine elementare Rolle für mich gespielt hat (dazu gleich mehr). Jedes dieser Bücher war für mich nicht nur Unterhaltung, sondern auch ein perfektes Studienobjekt. Ich analysierte die Schreibstile der einzelnen Autorinnen und Autoren, ich versuchte herauszufinden, wie sie Spannungsbögen aufbauten (und hielten), ihre Figuren porträtierten, Geheimnisse auflösten, Plätze und Abläufe schilderten. Daraus extrahierte ich für mich nach und nach ein paar grundlegende Techniken, Tricks und Vorgehensweisen, die bis heute meinen Schreib- und Erzählstil ausmachen.

 

Dann kam das Jahr 2002, und mit ihm ein entscheidender Meilenstein in meinem Leben. Nachdem ich bis dato nur für mich selbst geschrieben hatte - als rein privates Hobby -, so entschied ich mich ab jenem Jahr, erste selbstverfasste Texte, Kurzgeschichten, Gedichte und Essays in Internetforen und auf Online Bulletin Boards zu veröffentlichen, was mir in kurzer Zeit sehr viel positives Feedback bescherte. Das überraschte und freute mich gleichermaßen.

 

Weitere zwei Jahre später beschloss ich, mir die Zeit in langweiligen Vorlesungsstunden meines Informatikstudiums mit dem Schreiben einer Fortsetzungsgeschichte zu vertreiben, die ich anschließend unter meinen Kommilitonen*Innen verteilte. Ich hatte kurz zuvor Andreas Eschbachs "Exponentialdrift" gelesen, eine aus einer Fortsetzungsgeschichte für die FAZ hervorgegangene Erzählung, bei der reale, aktuelle Nachrichten mit einer fiktiven Geschichte verwoben wurden. Ich fand diese zwei Kernideen - also eine Fortsetzungsgeschichte, die Fiktion und Realität miteinander verbindet - derart interessant und spannend, dass ich das auch versuchen wollte. Das Vorgehen war denkbar simpel: Jede Episode umfasste maximal eine doppelseitig beschriebene DIN-A4-Seite, jede Episode orientierte sich an tagesaktuellen Nachrichten, und jede Episode entstand komplett spontan und ohne Vorausplanung. Ich wusste also nicht, wohin sich die Geschichte entwickeln würde, genau das machte den Reiz aus.

 

Die Resonanz war überwältigend! Meine Mitstudierenden rissen sich regelrecht um die einzelnen Folgen und reichten sie von einem zum anderen weiter. Teilweise schrieb ich 4 oder 5 Folgen pro Tag, um die "Nachfrage" zu befriedigen. Es machte mir riesig Spaß.

 

Am Ende gingen aus diesem Experiment zwei Dinge hervor. Einmal die Grundidee für "GROSSE BRÜDER", meinen Erstlingsroman, und einmal das Prinzip des - wie ich es heute nenne - evolutionären Schreibens, welches die Grundlage meiner Arbeit darstellt. Eine Geschichte entsteht nicht komplett am sprichwörtlichen Reißbrett, sie entwickelt sich spontan. Ich arbeite im Vorfeld nur die Grundzüge aus - also die Kernidee, um die es gehen soll, die "Botschaft", das "tragende Element" -, der Rest entsteht dann beim Schreiben. Das birgt Vorteile wie Risiken, Potentiale wie Gefahren, aber mit der nötigen Portion Sorgfalt und einem Auge für Details (was ich als IT-ler glücklicherweise habe, da wir alle ein bisschen de-facto-authistisch sind ;-) macht es unvorstellbar viel Spaß und lässt eine Geschichte heranreifen, die sich nicht "künstlich" oder "konstruiert" anfühlt und mit kreativen, spannenden Wendungen aufwartet.

 

"GROSSE BRÜDER" wurde 2015 zu einem echten Überraschungserfolg. Über die zwei Selfpublishing-Plattformen "KDP" von Amazon und "TolinoMedia" von Thalia als e-Book veröffentlicht, verkaufte es sich binnen der ersten zwölf Monate nach Erscheinen bereits mehrere hundert Male und erntete bis heute viel positive Kritik, u.a. die Auszeichnungen "Thalia TOP-Autor Selfpublishing" und "Empfehlung der Redaktion bücher.de". 2017 folgte dann der nächste logische Schritt, nämlich eine Printversion.

Foto: © Marco Born-Miljak

Mittlerweile arbeite ich an meinem zweiten Roman mit dem Titel "HINDEL - Der tapfere kleine Verführungskünstler". Dessen Veröffentlichung ist für Dezember 2018 geplant, diesmal simultan als e-Book und Taschenbuch. Zudem evaluiere ich die Idee eines Hörbuchs von "GROSSE BRÜDER". Ich kann noch nichts garantieren, aber schauen wir mal, ob, wie und bis wann sich so etwas machen lässt. Da ich selbst großer Hörbuch-Fan bin, wäre das aus meiner Sicht ein weiterer Meilenstein.

 

Und die Zukunft? Die wird noch viele weitere Bücher bringen. Spannende und interessante Geschichten, die es wert wären erzählt zu werden, gibt es zuhauf in meinem Kopf (und in meiner kleinen Kladde, die ich immer bei mir führe und in der ich solche Ideen niederschreibe, weil ich dazu neige, sie schnell zu vergessen ;-). Um es in leichter Abwandlung mit den Worten von Andreas Eschbach zu sagen: Wenn ich von heute an nur noch Bücher schreiben würde, dann hätte ich genügend Material für die nächsten 300 Jahre.
 

Lassen Sie sich also einfach mal überraschen!

Inspirationen + Vorbilder


Andreas Eschbach, John Grisham, Dan Brown, Tom Clancy, John le Carré, Ken Follett, Patrick Dunne, Jilliane Hoffman, George Orwell, ... und sicherlich noch viele mehr, die ich hier vergessen habe.

Fotografie


Seit 2009 fotografiere ich auch leidenschaftlich gerne, gelegentlich mal eine Veranstaltung, sehr viel häufiger aber Natur, Stadt, Industriekultur und Farben- und Lichtspiele. Hier eine sehr kleine, repräsentative Auswahl meiner Arbeiten:

Alle Fotos: © Marco Born-Miljak

Mehr von meinen Fotos finden Sie hier:

https://500px.com/mmiljak

 

Bei Interesse können Sie meine Bilder auch kaufen. Die Kaufabwicklung erfolgt über die Plattform "500px", nicht über mich als Privatperson, ich kann daher bei Rückfragen oder Problemen leider nicht helfen und Ihnen auch keinerlei Auskunft zu Ihren Bestellungen geben.

Foto: © Marco Born-Miljak

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